AUSSCHREITUNGEN IN ROM: JA ODER NEIN ZUM KRIEGSEINTRITT?

Abbildung auf Seite 2 der Ausgabe von Die Neue Zeitung vom 15. Mai 1915 mit Porträtzeichnungen führender italienischer Politiker (von links Kriegsgegner Giolitti sowie Kriegsbefürworter Salandra und Sonnino)

Samstag, 15. Mai 1915 |

In der Hauptstadt des bislang nicht am Kriegsgeschehen beteiligten Italien, ist es am Vortag zu teilweise schweren Ausschreitungen gekommen. So berichtet die New York Times unter der Überschrift “PEOPLE WANT WAR” von randalierenden Mobs in der ganzen Stadt, wütenden Demonstrationen und der Zerstörung deutscher Läden. Auch Die Neue Zeitung aus Wien, schreibt über “Krawalle kriegslüsterner Studenten”. Die italienische Regierung ist zum Thema Krieg Ja oder Nein gespaltener Meinung. Während der ehemalige Ministerpräsident und Führer der neutralistischen Parlamentsmehrheit Giovanni Giolitti an der Neutralität seines Landes festhält, sprechen sich Ministerpräsident Antonio Salandra und sein Aussenminister Sidney Sonnino für den Kriegseintritt Italiens auf alliierter Seite aus.

QUELLEN:
NEW YORK TIMES VOM 15. MAI 1915, DIE NEUE ZEITUNG VOM 15. MAI 1915
BILDNACHWEIS(E):
DIE NEUE ZEITUNG VOM 15. MAI 1915, SEITE 2, VIA ANNO - HISTORISCHE ÖSTERREICHISCHE ZEITUNGEN UND ZEITSCHRIFTEN

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