VERABSCHIEDUNG DES DEPORTATIONSGESETZES

Donnerstag, 27. Mai 1915 |

Das Parlament des Osmanischen Reichs verabschiedet ein provisorisches Gesetz zur Deportation der Armenischen Bevölkerung. Offiziell trägt das sogenannte Tehcir-Gesetz, das vier Tage nach seiner Verabschiedung in Kraft treten soll, den Titel „Gesetz bezüglich der Maßnahmen des Militärs bei Widersachern gegen die Regierungsgewalt in Kriegszeiten“. Das Deportationsgesetz wird in den folgenden Monaten zum Tod eines großen Teils der armenischen Zivilbevölkerung im Osmanischen Reich führen – Schätzungen zufolge fallen über eine Millionen Menschen dem Völkermord an den Armeniern zum Opfer.

 

QUELLEN:
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