KRIEGSBESCHÄDIGTE ZUR WAFFENPRODUKTION EINGESETZT

Abbildung auf Seite 8 des Illustrierten Blatts vom 03. September 1916 mit der Bildbeschreibung “Kriegsbeschädigter mit durchschossenem Arm, der steif geblieben ist, an der Drehbank”.

Sonntag, 03. September 1916 |

Das Illustrierte Blatt aus Frankfurt am Main hat Bilder vom Kaiser Wilhelm-Haus für Kriegsbeschädigte veröffentlicht. Laut Bericht der Zeitung werden “Kriegsbeschädigte, die von der Waffenindustrie kommen oder Schlosser, Hobler, Dreher, Schleifer waren von den Generalkommandos dorthin geschickt”. In der Berliner Einrichtung werden die Kriegsbeschädigten “orthopädisch behandelt” und produzieren für einen Stundenlohn von 60 Pfennig “Gewehre und Seitengewehre”, die dann an die Feldzeugmeisterei in Spandau geliefert werden, so die Zeitung.


QUELLEN:
DAS ILLUSTRIERTE BLATT VOM 03. SEPTEMBER 1916
BILDNACHWEIS(E):
DAS ILLUSTRIERTE BLATT VOM 03. SEPTEMBER 1916, SEITE 8, VIA SAMMLUNGEN.UB.UNI-FRANKFURT.DE

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